Wer als Kunde einen Kredit beantragt, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Bank in der Regel einen Nachweis von Sicherheiten erwartet. Für Sofortkredite und Onlinekredite reicht es den Banken in der Regel als Sicherheit aus, wenn der Kreditnehmer über ein regelmäßiges Einkommen aus einem festen Arbeitsverhältnis oder über eine Rente verfügt. Zusätzlich wird bei den Banken in Deutschland dann auch die Schufa des Kunden eingeholt, diese gibt Hinweise auf das Zahlverhalten in der Vergangenheit, welches dann
wiederum Rückschlüsse auf die Zukunft zulässt. Die Banken gehen davon aus, dass Kunden, die ein festes Einkommen nachweisen und bisher allen Kreditverpflichtungen nachgekommen sind auch in der Zukunft ihre Verpflichtungen erfüllen werden. Deshalb werden für diese Art von Krediten oft auch keine weiteren Sicherheiten verlangt.
Kreditsuchende, die diese Sicherheit nicht beibringen können, weil sie beispielsweise arbeitssuchend sind oder nur einen befristeten Arbeitsvertrag vorlegen können, müssen in der Regel einen solventen Bürgen stellen, der für die Bank die entsprechende Sicherheit nachweist. Gerade bei jungen Kreditsuchenden sichern die Banken den Kredit gern mit einem Elternteil oder mit beiden ab.
Bei Darlehen für die Finanzierung einer Immobilie reichen der Bank die bisher genannten Sicherheiten nicht aus. Solche Darlehen werden dann zusätzlich durch eine Eintragung der Grundschuld im Grundbuch besichert. Somit hat die Bank das Zugriffsrecht, wenn der Darlehensnehmer in Zahlungsverzug geraten sollte oder sein Darlehen nicht mehr bedienen kann.