Wird ein Kreditantrag bei der Bank gestellt, und wird dieser abgelehnt, kann dies verschiedene Ursachen haben. Grundsätzlich sollten Antragsteller eine Kreditablehnung nicht zu negativ bewerten, denn solche Ablehnungen sind nicht für immer gültig.
Nach den neuen Richtlinien von Basel II erstellen die Banken vor einer Kreditentscheidung immer ein Scoring, in das sowohl die Höhe des Einkommens, aber auch andere Daten des Kunden, etwa der Familienstand oder die Dauer der Beschäftigung, eingehen.
Des Weiteren werden die Daten der Schufa abgefragt, um die Kreditwürdigkeit besser beurteilen zu können. Die genaue Zusammensetzung des Scorings kennen oft nicht einmal die Kundenberater und können daher nur wenige Auskünfte über die Kreditablehnung geben.
Nach den Vorschriften der Banken werden Kredite zum Beispiel nur an Menschen vergeben, die bereits länger als sechs Monate bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Sofern diese sechs Monate noch nicht vergangen sind, wird der Kredit häufig deswegen abgelehnt, eine erneute Antragstellung nach Ablauf der Probezeit ist daher problemlos möglich.
Eine weitere Ursache für die Kreditablehnung kann nicht ausreichendes Einkommen sein. Hier kann eventuell überprüft werden, ob vielleicht bestehende Kredite zusammengelegt werden können oder ob der Kreditwunsch auch geringer ausfallen kann. Auch dann kann der Antrag erneut gestellt werden.
Erfolgte die Ablehnung hingegen aufgrund eines Eintrags in der Schufa, werden Kredite nicht vergeben, so lange dieser Eintrag noch besteht. Ist die Schuld bereits beglichen, kann sich der Schuldner auch selbst um die Löschung kümmern.
Wenn trotz aller Bemühungen ein Kredit bei der Bank scheitert, kann dieser noch bei verschiedenen privaten Kreditgebern aufgenommen werden. Auch ausländische Banken bieten Kredite, oft sogar ohne die Abfrage der Schufa-Daten.